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15. Kapitel | Ist es Liebe?

Ist es Liebe,
wenn man sich nach ihr / ihm sehnt?
wenn man in sich eine Leere spürt?
wenn man meint, da wäre jemand, der diese Leere füllen könnte?
wenn man meint, ohne sie / ihn nicht leben zu können?
wenn man meint, selber an zweiter Stelle zu stehen?
wenn man verspricht, was auch immer?
wenn man weint, still und leise?
wenn man weint, laut und schreit?
wenn man Angst hat um sie / ihn, sich Sorgen macht?
wenn man verzweifelt bettelt und fleht?
wenn jemand das Herz entzündet?
wenn man vor Freude förmlich platzt?
wenn man Sicherheit spürt?
wenn man vergibt – auch sich – und loslässt?

„Nun ja, Flaumi, ich denke schon … Also, nicht nur. Du sprichst auf meine Ent-täuschungen und Erwartungen von vorhin an, nicht?“

„Liebe Fee, du hast mir noch nicht erzählt, worum es sich bei deinen versteckten Verletzungen und Erinnerungen handelt. Die meisten dieser gesammelten Aussagen zur Liebe beziehen sich auf die Partnerschaft.“

„Doch ist das wirklich alles? Ist Liebe nicht viel mehr als das?“

„Sag du es mir!“

„Wie soll ein Mensch, der sich nicht selbst sieht, der nicht weiß, wer er ist, die Liebe erkennen?“

Würde die Wurzel einer Rose den Blick abwenden, 
sobald sie ihre Blüte sähe?

„Ach Flaumi, ist es denn ein Wunder, das Liebe hauptsächlich mit Beziehung gleichgesetzt wird? Die wenigsten erkennen sich selbst im Spiegel, die wenigsten wissen, wer sie sind, die wenigsten sind so ehrlich zu sich selbst, dass sie sich gerne im Spiegel betrachten können, und die Liebe – sie ist ein Spiegel. Der Spiegel des Ichs. Wir Menschen sind Liebe – denn aus nichts anderes sind wir entstanden.“

„Du siehst einen Sternenflaum bewundernd schweigen.“

DU

Frag
Wer du bist
Schau hin
Was da ist

Ein Herz
Ein ganz liebes
Es schlägt in dir

Es ist wie eine Katze
Die nicht fragt wie du aussiehst
Die nicht wissen will
Was du gelernt hast

Dein Herz schlägt für dich
Es ist deine Liebe in dir 
Wahr und rein

Hast du heute schon gelogen
Hast du jemanden verletzt
Warst du neidisch oder wütend

Dein Herz schlägt weiter
Für dich
Denn es weiß
Im Grunde bist du Liebe
In Wahrheit bist du

Licht


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8. Kapitel | Licht

Es gibt Menschen, die strahlen etwas
Besonderes aus.
Es lässt sich nicht einfach beschreiben,
doch wir sehen ihnen ins Gesicht und
lächeln. Einfach so.
Diese Menschen tragen etwas Wundervolles
in sich. Es lässt sich nicht anfassen, aber
wir fühlen es, wenn wir uns ihnen nähern.
Ganz vertraut.

Es ist wie ein Licht – ein Licht, das von
innen heraus zu strahlen scheint.
Du siehst es in den Augen, du fühlst es
an den Händen und du spürst es im Herzen.
Weil dieser Mensch das Licht mit dir teilt.
Weil er weiß, was das Licht ist und weil
er weiß, dass es grenzenlos da ist.
Es ist nie zu wenig, es wird nie verbraucht,
es geht nie verloren.
Und, er teilt es auch mit dir, damit du
daran erinnert wirst, dass du selbst dieses
Licht in dir trägst.
Es mag sehr verborgen sein und vielleicht
leuchtet es auch nur schwach,
dennoch: ES IST DA!

Hab Vertrauen und lass dich inspirieren
von den Menschen, die ihr Licht bereits
gefunden haben und die es auch für dich
hell leuchten lassen!
Suche das Licht, finde das Licht und
dann teile es. Teile es mit allen anderen,
die, wie du bisher, danach gesucht haben.

Sei ein Licht für die Welt.

„Ich? Ein Licht? Wirklich? Wer auch immer du bist, kannst du das bitte nochmal wiederholen, es war so schön, doch auch ein bisschen unglaublich … Ich bekomme das noch immer nicht auf die Reihe … Erst scheint mir das Licht ins Gesicht, weckt mich, dann höre ich es, dann lande hier und jetzt soll ich selbst so eines sein? Ein Licht, das in uns ist, heißt es – also so, wie unser Herz?“

„Ja, liebe Fee, ebenso wie das Herz, ist das Licht ein Teil von dir, von euch, richtig. Das Herz schlägt und tut seinen großartigen Dienst und wird dennoch nur selten bewusst wahrgenommen. Das Licht sogar …“

„… noch seltener. Stimmt. Ich habe auch soeben das erste Mal davon gehört! Dabei kenne ich Menschen und Tiere und Bäume und ja, sogar Orte und Erlebnisse, die wie irre leuchten oder leuchteten. Ich hätte nur nie gedacht, dass dies etwas ist, was wir in uns tragen.“

„Kannst du es fühlen?“

„Ja! Sogar in der Erinnerung! Wie schön das ist! Oh, Sternenflaum, ich mag das alles sehr. Warte, da hinten glitzert es, ich hol nur schnell die Schriftrolle, ja?“



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