27. Kapitel | Achterbahnfahren

Liebste Fee, seit einiger Zeit schaue ich dir nun gebannt und interessiert zu. Deine letzten Worte, die du mehr gesungen und getanzt als gesprochen hast, klingen noch in meinem Kopf und in meinem Herzen. Eine wahre Freude!

Flaumi! Du bist da. Danke. Ja, ich fühlte mich großartig! Voller Leben und Energie und allem einfach! So wundervoll!

Fühltest?

Ja, in mir ist es wie bei dir, in der Erinnerung ein Traum.

Kann ich etwas für dich tun?

Hast du schon! Du bist da.

Erzählst du mir, was dich bewegt?

Es ist, als wäre ich in der schönsten Achterbahnfahrt der Welt dabei gewesen und anstatt es weiter zu genießen, bin ich wieder ausgestiegen. Jetzt schaue ich anderen zu. So als wäre es nicht okay, ständig zu fahren, ständig auf und nieder zu erleben und Loopings und Bauchkribbeln und alles das. So als wäre ich feige geworden und schau nur noch vom Rand aus zu.

Vielleicht schwirrt dir auch nur der Kopf und du machst eine Rast.

Echt jetzt? Das meinst du?

Klar. Du liebst das Achterbahnfahren. In echt und als Metapher für dein Leben. Eine Pause ist doch voll okay.

Stimmt. Stimmt!

Dann geht’s jetzt wieder los?

Ja Flaumi! Und wie!

Ist es nicht Glück,
von Fremden ein
Lächeln zu bekommen?


Ist es nicht Glück,
von Unbekannten
Lob zu hören?


Ist es nicht Glück,
mit Freunden die
Sonne zu genießen?


Ist es nicht Glück,
wenn Menschen sich freuen,
dass es dich gibt?


Ist es nicht Glück,
wenn du Worte bekommst,
die dich lieb umarmen?


Ist es nicht Glück,
Herzen zu berühren
die du nicht mal kennst?


Ist es nicht Glück?
Doch, ist es!

Fortsetzung folgt …



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