17. Kapitel | Träumen

Ich träume gerne und nicht nur nachts. Es ist so schön in wundervollen, glücklichen, fantastischen, irrealen, warmen, weichen und großen Gedanken zu schwelgen. Lange hab ich mir das selbst nicht erlaubt, lange rügte ich mich, wenn ich mich bei einem Tagtraum ertappte. Der Spruch »Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum« war immer wie ein Mahnmal in meinem Kopf. Jetzt nicht mehr. Jetzt träume ich wieder und gerne und viel. Ich genieße es, mir andere Leben auszumalen, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, Neues zu erträumen. Meine Fantasie ist grenzenlos!

Träume dein Leben, damit es weiß, was es dir bieten soll!

„Ja genau! Super, Sternenflaum! Besser hätte ich es nicht ausdrücken können! Es ist schön, weil ich lernen durfte, dass mein Leben nicht weniger positiv ist, es ist einfach nur anders. Manchmal erlebe ich Dinge, die schon mal in meinen Träumen waren, das ist ein herrliches Glücksgefühl!

„Dennoch erwarte nicht von deinem Leben, liebste Fee, dass es so ist wie in deinen Träumen. Denn, dein Leben hat dasselbe Recht auf Freiheit und Grenzenlosigkeit, wie deine Fantasie.“

„Ich weiß, ich träume meinem Kopf vor, was ich will, was mir gefällt, was mich glücklich macht. Diese Träume sind keine Wünsche, es sind einfach Wegweiser für mich selbst. Und, sie helfen mir, meine Entscheidungen so zu treffen, dass ich mich wohl damit fühle. Und genau die Dinge zu tun, die mich meinen Zielen näher bringen.“

„Heißt es denn nicht »Der Weg ist das Ziel«?“

„Meine wunderschönen Träume sind ein Teil des Weges, dennoch ist es für mich trotzdem das Schönste »AM ZIEL ANZUKOMMEN«. Ankommen und feststellen: Das Leben ist herrlicher und verrückter als jeder Traum.“



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