11. Kapitel | Dankbarkeit

„Sternenflaum, ich möchte dir danken! Alles was wir zusammen erleben ist so wertvoll für mich. Ich weiß, dass ich manches noch lange nicht bis in die Tiefe verstanden habe, doch du zeigst mir, dass es viel wichtiger ist, weiterzugehen und es im Erleben zu fühlen. Ich dachte immer, meine Gefühle stehen mir im Weg, dabei zeigen sie mir ihn! Danke von ganzem Herzen.“

„Gehe deinen Weg, geh einfach los und verbessere dann unterwegs. Das macht mehr Spaß und bringt etwas Kreativität in deinen Perfektionismus.“

„Oh ja und Adrenalin vor allem. Es braucht ganz schön Mut für den Spaß, von dem du sprichst!“

„Ist es nicht schön, sich aktiv und lebendig zu fühlen?“

„Natürlich! So viel mehr als ängstlich stundenlang an etwas herumzuverbessern und mich dann über mich selbst ärgern, weil ich es nicht so hinbekomme … Danke nochmal Flaumi, du hilfst mir sehr, ich bin echt froh, dass ich hier mit dir unterwegs bin.“

„Ein Danke hilft immer zweimal. Dem der es ausspricht und dem den es gilt.“

„Ja, es fühlt sich echt gut an.“

„Nun komm weiter, wenn du magst.“

„Sehr gerne, doch wohin? Ich sehe keinen so schönen Weg wie die bisherigen …“

So ein Weg 

kann manchmal sehr kurvig
und unübersichtlich sein – doch könnte
er trotzdem ganz eben und von seltenen
Blumen gesäumt sein, wäre da nicht der
Verstand, der selbst den schönsten Weg
skeptisch hinterfragt. Der Verstand sieht
genau hin, sehr genau und er findet
Unebenheiten, kleine. Denn, sagt der
Verstand, wenn das Herz diesen Weg
ganz alleine entlang laufen würde, dann
könnte es stolpern! Ja, auch über einen
kleinen Stein. Also muss der Verstand
aufpassen, er hat ja schließlich eine
Verantwortung zu tragen! Denn so ein
Herz, meint der Verstand, kann
überhaupt nicht vernünftig und
vorsichtig sein.
So ein Weg 

kann manchmal sehr kurvig
und unübersichtlich sein – doch kann er
trotz allem ganz eben und von seltenen
Blumen gesäumt sein – denn da ist ein
Herz! Ein liebendes Herz – es freut sich
und hüpft den Weg entlang. Es hüpft über
Steine hinweg, es springt um Unebenheiten
herum, wie viel Spaß das macht! Ganz
unbeschwert und glücklich fühlt sich das
an! Doch dann meldet sich der Kopf.
Das Herz lacht und sagt zu ihm:
„Bin ich nicht vernünftig, dass ich dir das
langweilige ›vorsichtig sein‹ überlasse?“

Hat dir dieses Kapitel gefallen? Ich bin dir dankbar, wenn du es weitererzählst und teilst ♡